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Bindehautentzündung im Sommer: Wann du zum Augenarzt in Luzern solltest

  • 30. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Wachst du am Morgen mit roten, verklebten Augen auf und fragst dich, ob das von selbst wieder verschwindet? Gerade im Sommer sehe ich in meiner Praxis besonders viele Patienten mit einer Bindehautentzündung, die den Augenarzt in Luzern oder Emmen aufsuchen. Kein Wunder: Chlorwasser in der Badi, starker Pollenflug, Klimaanlagen im Büro und lange Autofahrten mit offenem Fenster reizen die empfindliche Bindehaut deiner Augen.

Viele warten zu lange, weil sie denken, dass rote Augen harmlos sind. Manchmal stimmt das. Aber nicht immer. Eine bakterielle Bindehautentzündung ist hochansteckend und kann ohne Behandlung deutlich länger dauern. Und hinter scheinbar harmlosen roten Augen können sich auch ernstere Probleme wie eine Hornhautentzündung verstecken. Woran erkennst du also, ob du abwarten kannst oder besser einen Termin vereinbaren solltest? Genau das erfährst du in diesem Beitrag.

Rote Augen im Sommer: Diese drei Formen der Konjunktivitis gibt es

Die Bindehaut ist eine dünne, durchsichtige Schleimhaut, die dein Auge schützt. Entzündet sie sich, sprechen wir Augenärzte von einer Konjunktivitis. Grundsätzlich unterscheiden wir drei Formen, und jede braucht eine andere Behandlung.

Die virale Bindehautentzündung ist die häufigste Form. Sie beginnt oft an einem Auge und wandert dann zum anderen. Typisch sind wässriger Ausfluss, ein Fremdkörpergefühl und starke Rötung. Viren sind extrem ansteckend. Schon ein gemeinsames Handtuch oder ein Händedruck kann genügen, um die ganze Familie anzustecken.

Die bakterielle Bindehautentzündung erkennst du meist an gelblich-eitrigem Sekret. Die Augen sind am Morgen oft so stark verklebt, dass du sie kaum öffnen kannst. Hier helfen antibiotische Augentropfen, die ich dir nach einer Untersuchung verschreiben kann.

Die allergische Bindehautentzündung tritt im Sommer besonders häufig auf. Gräser- und Kräuterpollen fliegen in der Zentralschweiz bis in den August hinein. Beide Augen jucken stark, tränen und sind gerötet. Dazu kommen oft eine laufende Nase und Niesattacken. Diese Form ist nicht ansteckend, kann deinen Alltag aber massiv einschränken.

Auch Chlor- und Seewasser können die Bindehaut reizen. Diese Reizung ist meist harmlos und klingt nach einigen Stunden ab. Bleiben die Beschwerden länger als einen Tag, steckt oft mehr dahinter. Auch UV-Strahlung, Staub oder trockene Luft aus der Klimaanlage können ähnliche Symptome auslösen. Eine genaue Untersuchung zeigt schnell, welche Ursache tatsächlich hinter deinen roten Augen steckt.

Wann du zum Augenarzt in Emmen solltest und wie wir dir helfen

Als Augenärztin in Emmen erlebe ich täglich, wie unsicher viele Patienten bei roten Augen sind. Meine Faustregel: Wenn deine Beschwerden nach zwei Tagen nicht besser werden, du Schmerzen hast, dein Sehen verschwommen ist oder dich Licht plötzlich stark blendet, solltest du nicht länger warten. Diese Zeichen können auf eine Beteiligung der Hornhaut hinweisen, und das kann unbehandelt dein Sehvermögen gefährden. Auch bei Babys und Kleinkindern mit verklebten Augen empfehle ich immer eine ärztliche Abklärung. Kontaktlinsenträger sollten bei roten Augen sofort die Linsen herausnehmen und sich untersuchen lassen, denn unter der Linse können sich Keime besonders schnell vermehren.

Im Augenzentrum Emmen an der Erlenstrasse 4 in Emmenbrücke untersuche ich deine Augen mit der Spaltlampe und erkenne so schnell, welche Form der Entzündung vorliegt. Danach bekommst du eine gezielte Behandlung, sei es mit antibiotischen Tropfen, antiallergischen Medikamenten oder befeuchtenden Tränenersatzmitteln. Das Praktische für dich: Du kannst deinen Termin ganz einfach online über OneDoc buchen, und als Augenarzt mit Samstagsöffnung in der Region Luzern bin ich auch dann für dich da, wenn deine Augen am Wochenende plötzlich rot und geschwollen sind. Neue Patienten sind bei uns jederzeit willkommen, und wir beraten dich auf Deutsch, Englisch, Albanisch, Griechisch oder Italienisch.

Häufige Fragen zur ansteckenden Bindehautentzündung

Wie lange ist eine Bindehautentzündung ansteckend?

Eine virale Konjunktivitis kann bis zu zwei Wochen ansteckend sein. Bei einer bakteriellen Form sinkt die Ansteckungsgefahr etwa 24 bis 48 Stunden nach Beginn der Antibiotika-Behandlung deutlich. Wasche dir regelmässig die Hände und benutze eigene Handtücher.

Darf ich mit einer Bindehautentzündung in die Badi?

Besser nicht. Chlorwasser reizt die entzündete Bindehaut zusätzlich, und bei viralen oder bakteriellen Formen kannst du andere Badegäste anstecken. Warte, bis deine Augen vollständig abgeheilt sind.

Muss mein Kind mit roten Augen zu Hause bleiben?

Bei einer ansteckenden Bindehautentzündung sollte dein Kind Kita oder Schule pausieren, bis die Behandlung angeschlagen hat. Frag im Zweifel bei uns nach, wir beraten dich gerne.

Helfen Hausmittel wie Kamillentee?

Davon rate ich klar ab. Kamille kann Allergien auslösen und die Entzündung verschlimmern. Verwende stattdessen sterile, befeuchtende Augentropfen und lass die Ursache abklären.

Jetzt Termin buchen: Wir sind auch am Samstag für dich da

Rote, juckende oder verklebte Augen sind gerade im Sommer weit verbreitet, aber nicht immer harmlos. Ob viral, bakteriell oder allergisch: Je früher die Ursache geklärt ist, desto schneller bist du die Beschwerden los. Warte nicht, bis aus einer einfachen Reizung ein grösseres Problem wird. Ich nehme mir Zeit für deine Augen und finde gemeinsam mit dir die passende Behandlung. Buche deinen Termin jetzt ganz einfach online über OneDoc auf augenzentrum-emmen.ch oder ruf uns an unter 041 282 11 11. Und falls deine Augen ausgerechnet am Wochenende verrücktspielen: Wir sind auch am Samstag für dich da. Ich freue mich auf dich!

Herzlich, deine Dr. med. Kaltrina Zahiti

 
 

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